Uehlfeld

<span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 1 auf 6</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 2 auf 6</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 3 auf 6</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 4 auf 6</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 5 auf 6</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 6 auf 6</span><br />

Uehlfeld entstand vermutlich im 6. Jahrhundert, als sich die Franken nach Osten ausbreiteten und in den Besitz des Aischgrunds gelangten.

Es wird angenommen, dass sich unter den sieben Slawenkirchen im Aischgrund, welche von Karl dem Großen gegründet wurden, auch die von Uehlfeld befand. Das Jahr 1189 wird in vielen Büchern und Zeitungsartikeln als Zeitpunkt der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes angegeben, was nicht korrekt ist: Uehlfeld ist bereits 1123 urkundlich nachweisbar und hieß zur damaligen Zeit Oulentevelt. Der Name des Ortes änderte sich im Lauf der Geschichte sehr oft und so wurde aus der ursprünglichen Bezeichnung von 1123 über Ulletenvelt (1127), Uelevelt (1154), Ulfeldium (1158), Ulefelt (1181) usw. schließlich der Name Uehlfeld.

Uehlfeld wurde mehrere Male durch große Brände heimgesucht, zuletzt im Jahre 1888. Im Lauf der Geschichte wurde der Ort oft durch Kriege verwüstet und zerstört, wie beispielsweise während des Bauernkrieges (1524‐1525), in dem das Schloss niedergebrannt wurde und im Markgrafenkrieg 1552, nach dem die Orte Nonndorf und Rothenberg in der Nähe von Uehlfeld nicht mehr aufgebaut wurden.

Besonders während des 30-jährigen Krieges (1618‐1648) herrschte in Uehlfeld große Not und Elend. Die Menschen mussten miterleben, wie ein kaiserlicher Oberst mit dem Namen Kehraus den Ort plünderte und niederbrannte. Im Jahr 1649 kam der 1612 in Baudenbach geborene Pfarrer Veit‐vom‐Berg nach Uehlfeld. Er hielt seine Antrittsrede vor der beschädigten Kirche, wobei ihm 31 Menschen (zehn Männer, 15 Frauen und sechs Kinder), zu diesem Zeitpunkt die einzigen Bewohner von Uehlfeld, zuhörten. Vor dem 30‐jährigen Krieg zählte der Ort über 600 Einwohner. Veit‐vom‐Berg blieb bis zu seinem Tod 1675 in Uehlfeld. Heute trägt die Grund‐ und Hauptschule seinen Namen, auch eine Straße wurde nach ihm benannt.

Erst 200 Jahre später, also um die Mitte des 19. Jahrhunderts stieg die Bevölkerungszahl in Uehlfeld wieder auf über 600. Unter den Neubürgern befanden sich viele jüdische Händler mit ihren Familien und Uehlfeld wurde zu einem Ort des Handels und des Gewerbes. Die Juden errichteten eine Synagoge, eine Schule und einen Friedhof außerhalb des Ortes, der noch heute existiert. Dessen alte Grabsteine werden inzwischen von einigen alten Eichen beschattet. Das Wappen des Marktes Uehlfeld zeigt im linken Feld die Farben der Nürnberger Zollern, denen der Ort im Mittelalter gehörte. Im rechten Feld sieht man das Wappen der Truchsessen von Wetzhausen, die als Lehensträger der Markgrafen von Ansbach-Bayreuth bis zum Ende des 16. Jahrhunderts die Geschicke des Marktes lenkten. Zu ihrer Zeit wurde der Ort auch evangelisch.

Wer sich näher mit der Geschichte von Uehlfeld befassen möchte, kann sich mit den drei Heimatbüchern des verstorbenen Rektors Karl Schmer befassen. In jahrelanger Kleinarbeit hat er zahlreiche Dokumente und Wissenswertes aus der Vergangenheit zusammengetragen. Die Bücher können über die Gemeindeverwaltung bezogen werden.

Diese Geschichte ist mit freundlicher Genehmigung der Webseiten des Mkt Uehlfeld https://www.uehlfeld.de/

Hopfen und Gerste

<span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 1 auf 4</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 2 auf 4</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 3 auf 4</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 4 von 4</span><br />
						  (aus der Stereobetrachtung)<br />
						  HOPFENANBAU UND GERSTENERNTE<br />
						  GERSTE AUF EINEM BAYERISCHEN BAUERNHOF, DEUTSCHLAND<br />
						  <br />
						  Vergleichen Sie diese Ernteszene mit einigen ähnlichen Ansichten, die in unserem eigenen Land (Vereinigte Staaten von 
						  Amerika) während der Erntezeit aufgenommen wurden. Hier sehen wir Frauen, die auf den Feldern arbeiten. Sie haben seltsam 
						  aussehende Schals oder Taschentücher über ihre Köpfe gebunden. Eine Frau trinkt aus einem großen irdenen Gefä<span style="font-weight:100;">ß</span>, 
						  das einer Vase ähnelt. Dieser große Korb hat seitlich Schulterriemen, durch die die Arme gesteckt werden. Können Sie sich 
						  vorstellen, was auf diese Art und Weise auf dem Rücken getragen werden muss'<br />
						  <br />
						  Für uns sieht es seltsam aus, Ochsen zu sehen, die einen beladenen Wagen ziehen. Wir sind eher daran gewöhnt, dass Pferde, 
						  Maultiere und Traktoren diese Art von Arbeit verrichten. Es sieht für uns auch seltsam aus, wenn Frauen die Arbeit eines Mannes auf 
						  dem Feld verrichten. In Europa und in anderen Teilen der Welt helfen Frauen bei der Feldarbeit und kümmern sich neben der Hausarbeit 
						  um alle Haustiere. In Amerika jedoch ziehen es die Männer vor, die Außenarbeit zu erledigen. Sie kaufen und benutzen 
						  arbeitssparende Geräte und können so grö<span style="font-weight:100;">ß</span>ere Flächen bewirtschaften als der europäische Farmer, der nur 
						  ein paar Hektar besitzt.<br /> 
						  <br />
						  Im Hintergrund ist eine für das bayerische Mittelgebirge charakteristische Hügelkette zu sehen. Dieses Feld liegt in einem 
						  der fruchtbaren Täler zwischen den Bergketten. Gleich hinter dem Gerstenfeld sehen Sie Hopfen, der an den dafür 
						  aufgestellten Stangen hoch und um sie herum wächst.<br />
						  </br>
						  Sowohl Gerste als auch Hopfen werden für die Herstellung der Malzgetränke verwendet, für die dieses Land 
						  berühmt ist.<br />
						  <br />
						  Copyright by The Keystone View Company<br />

Ansichtskarten

<span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 1 auf 20</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 2 auf 20</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 3 auf 20</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 4 auf 20</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 5 auf 20</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 6 auf 20</span><br />
<span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 7 auf 20</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 8 auf 20</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 9 auf 20</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 10 auf 20</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 11 auf 20</span><br />
						  Brauerei Deininger ‐ 1870 bis 1912     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 12 auf 20</span><br />
                                                     
						  <a class="normal" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Torhaus_Uehlfeld.jpg" target="_blank">Torhaus</a> <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 13 auf 20</span><br />
<span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 14 auf 20</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 15 auf 20</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 16 auf 20</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 17 auf 20</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 18 auf 20</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 19 auf 20</span><br />
						  Gemeindezentrum     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 20 auf 20</span><br />
						  Evangelische Kirche

Ausflug nach Uehlfeld ‐ 30. März 2015

In unserem Deutschland‐Urlaub besuchten wir zuerst eine Woche München, dann zwei Wochen Bamberg und schließlich Nürnberg. Wir nahmen den Zug von Bamberg hinunter nach Erlangen und verpassten den Bus direkt nach Uehlfeld ‐ wir mussten an der Brücke in Hochstadt aussteigen. Es regnete in Strömen und wir suchten Schutz und Hilfe ‐ die sehr freundlichen Damen in der örtlichen Bäckerei (Werner Fumy) besorgten uns ein Taxi zur Weiterfahrt. Der Taxifahrer erklärte sich bereit, uns nach ein paar Stunden abzuholen und sie fuhr uns dann zurück nach Hochstadt. Nach langem Warten erwischten wir den Landbus auf der Strecke zum Bahnhof Erlangen.

<span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 1 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 2 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 3 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 4 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 5 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 6 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 7 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 8 auf 24</span><br />

<span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 9 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 10 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 11 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 12 von 24</span><br />
                          Figurenbeuten sind „Wohnungen‟ für Bienen aus bis zu drei Meter hohen Eichenstammen geschnürt Sie gellen als 
                          olle Volkskunst, die vermutlich bis ins 17 Jahrhundert zurückreicht Mit den Figuren sollten ursprünglich Honig‐diebe 
                          abgeschreckt werden Heute erinnern sie an historische Persönlichkeiten der Region.<br />
                          Velt vom Berg, geboren 1612 in Baudenbach gestorben 1675 in Uehlfeld, wirkte wahrend des Drei<span style="font-weight:100;">ß</span>igjährigen Kriegs und danach als 
                          evangelischer Gemeindepfarrer in Dachsbach, Oberhochstadt, Steppach und vor allern in Uehlfeld. Legendär ist sein Gebetsbuch, 
                          das in der Brustlasche eine Gewehrkugel abgewehrt und ihm so das leben geretiet haben soll.<br />
                          Bis tu 50,000 Bienen haben in einer Beute Platz, die sich hier weitgehend ohne menschliche Eingriffe entwickeln können 
                          Ortsansässige Imker kontrollieren regelmä<span style="font-weight:100;">ß</span>ig damit der Schwarm gesund bleibt.
                          Die Uehlfelder Figur ist im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts der lokalen Aktionsgruppe (LAG| Aischgrund entstanden So finden 
                          sich auch in werteren Gemeinden des Aischgrunds historische Figurenbeuten, besonders entlang des Kräuter Rundwegs in 
                          Vestenbergsgreuth und Lonnerstadt, aber auch in Neusstadt, Diespeck und Bad Windsheim. Die Skulpturen smd ein Werk der 
                          Nürnberger Künstlerin Birgit Jönsson.<br />
                          Ihre Fertigung wurde durch dos europäische LEADER Programm und durch mehrere Spender unterstütz, darunter die 
                          Raiffeisen‐bank Uehlfeld‐Dachsbach e G.     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 13 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 14 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 15 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 16 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 17 auf 24</span><br />

<span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 18 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 19 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 20 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 21 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 22 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 23 auf 24</span><br />     <span style="color:#A70033; font-size:smaller;">Bild 24 auf 24</span><br />

*
Die Rückfahrt mit dem Bus von Uehlfeld nach Erlangen führt durch eine
wunderschöne waldreiche Landschaft ‐ vorbei an Gremsdorf, Niederlindach und Heßdorf.

Uehlfeld Webseiten‐Links

Uehlfeld
Brauerei Wettschureck
Lo03 Uehlfeld‐Demandsfürth ‐ Höchstadt (Aisch)
1914 1918 (siehe Fotos oben)
Komoot