Großvater Frederick verstarb am 2. Mai 1916 im Alter von 75 Jahren, unerwartet und bei bester Gesundheit. In gewisser Weise war er der Glücklichste meiner Vorfahren. Die Juden wurden endlich als deutsche Staatsbürger mit allen Bürgerrechten anerkannt. Die Geschäfte, besonders nach dem Deutsch‐Französischen Krieg von 1871, liefen sehr gut. Seine Tochter und seine drei Söhne waren glücklich verheiratet und es ging ihnen sehr gut. Der Erste Weltkrieg verlief noch günstig, für Deutschland.
All dieses Glück und der Wohlstand machten ihn nie extravagant oder eingebildet. Im Gegenteil, er war ein sehr bescheidener Mann, der von allen respektiert und gemocht wurde. Er war auch wohltätig und gemeinwohlorientiert und machte eine große Spende an das Germanische Museum in Nürnberg. Er ist auf dem „Alten Friedhof‟ in Nürnberg im selben Grab wie seine Frau begraben.
